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Die Besoldung in der Bundeswehr
Um den Sold feststellen zu können, sollte man zunächst wissen, dass die Dienstgrade der Bundeswehr sich hauptsächlich in drei Laufbahnen gliedern: Die Mannschaften, die Unteroffiziere und die Offiziere. Innerhalb der Laufbahnen der verschiedenen Offiziere gliedern sich die Laufbahnen in weitere Dienstgradgruppen. Die Bundeswehr gliedert sich als solche in Teilstreitkräfte: Heer und Luftwaffe. Ferner gibt es noch die Marine und die Sanitäter, die jedoch in andere Bezeichnungen gegliedert sind. Einfache Soldaten, die nur ihren Grundwehrdienst leisten, erhalten einen Sold, der sich nach der vertraglich vereinbarten Bundeswehrdienstzeit richtet und abhängig ist von der Ausbildungsstufe. In der Grundausbildung ist ein bestimmter Sold festgelegt, der sich nach Ablauf der Grundausbildung automatisch erhöht. Wird die Bundeswehrzeit verlängert, treten weitere Solderhöhungen in Kraft. Verpflichtet sich ein Soldat als Berufssoldat, erfolgen spezielle Ausbildungen innerhalb der Bundeswehr, und mit Bestehen der jeweiligen Prüfungen oder Ablauf der Ausbildungszeit steigt der Offiziersanwärter automatisch in der Besoldungsgruppe auf. Die Möglichkeiten für eine militärische Laufbahn sind vielfältig und natürlich auch abhängig vom Schulabschluss und der gewählten Art der Laufbahn. Im unteren Bereich gibt es folgende Dienstgrade: Jäger Kanonier, Panzerkanonier, Pionier, Panzergrenadier, Panzerschütze, Soldat im Sanitätsdienst, Schütze, Flieger, Matrose. Sanitätsoffiziere haben eigene Dienstgrade, die sich traditionell ergeben haben, Generaloberstabsarzt, Admiraloberstabsarzt, Generalstabsarzt, Admiralstabsarzt, Generalarzt, Admiralarzt. Diese Ränge setzen jedoch ein Medizinstudium voraus und können nur in der höheren Laufbahn erreicht werden.
Die Dienstgrade, die erreicht werden können im Dienst der Bundeswehr als Berufssoldat sind hier nur angerissen, sie alle aufzuzählen, würde zu weit führen. Für jeden erreichten Dienstgrad innerhalb der Bundeswehr gibt es einen in der Soldtabelle der Bundesrepublik einheitlich festgelegten Sold, der allerdings auch innerhalb der einzelnen Dienstgrade in Sold-Untergruppen eingeteilt ist.
Innerhalb der Bundeswehr wird für Angehörige des Militärdienstes demzufolge kein Gehalt gezahlt, sondern festgelegter Sold, der nicht individuell verhandelt werden kann.
Allerdings ist auch das Militär Arbeitgeber von nicht-militärischen Angestellten, auch wenn viele Stellen in der internen Verwaltung durch Offiziere und Unteroffiziere besetzt werden. Trotzdem sind bei der Bundeswehr Sekretärinnen beschäftigt, Buchhalter, Verwaltungs-Fachangestellte. Deren Gehalt richtet sich selbstverständlich nicht nach der Sold-Tabelle, sondern nach BAT, also tariflich vereinbart.
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