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Das Gehalt des Assistenzarztes
Die meisten Assistenzärzte befinden sich in der Weiterbildung zum Facharzt auf einem speziellen, medizinischen Gebiet, zum Beispiel in der Gynäkologie, in der Chirurgie, oder einem anderen Bereich der Medizin. Während ihrer Zeit als Assistenzarzt werden sie von einem Facharzt angeleitet. In der Regel handelt es sich dabei um den Chefarzt oder den Oberarzt. Der Assistenzarzt führt bereits eigenständig aufwendigere Behandlungen durch, wie zum Operationen in dem von ihm gewählten Fachgebiet, tut dies allerdings unter der Aufsicht und der Anleitung durch den Facharzt. Er untersteht während seiner Zeit als Assistenzarzt dem Facharzt. Grundsätzlich arbeitet er jedoch bereits eigenständig im Stationsbetrieb und trägt Verantwortung für einen bestimmten Stationsbereich. Der Assistenzarzt führt so beispielsweise die morgendliche Visite durch, wie auch die einfacheren Behandlungen der Patienten und das Verschreiben der notwendigen Medikamente. Der Assistenzarzt arbeitet im Rahmen seines vorgegebenen Dienstplanes in normalen Schichten im Krankenhaus, muss jedoch wie alle anderen Ärzte auch, für den Bereitschaftsdienst zur Verfügung stehen. Die Bezeichnung Assistenzarzt greift jedoch auch für Assistenzärzte, die ihre Weiterbildung zum Facharzt bereits absolviert haben, jedoch nicht als Oberarzt oder Chefarzt eingestellt sind. Allerdings arbeitet der Assistenzarzt mit abgeschlossener Facharzt-Weiterbildung fortan eigenständig und befindet sich nicht mehr unter Anleitung und Aufsicht des Chefarztes oder des Oberarztes. Er kann diese jedoch selbstverständlich weiterhin als Ratgeber hinzuziehen. Assistenzärzte mit Fachkundenachweis im Rettungsdienst sind häufig als Notarzt tätig.
Assistenzärzte werden nach BAT bezahlt. Da sich der BAT als feste Gehaltstabelle auch nach dem Lebensalter richtet, ist mit stetig steigendem, festen Einkommen zu rechnen. Auch das Einstiegsgehalt richtet sich demzufolge nach dem Lebensalter.
Durch die Gesundheitsreform und die weiteren, ständigen Eingriffe im Gesundheitswesen lohnt es sich jedoch für Ärzte schon fast eher, eine Anstellung in einem Krankenhaus zu erlangen und sich dort zum Chefarzt oder zum Oberarzt hochzuarbeiten, als eine eigene Praxis zu eröffnen. Ärzte mit eigener Praxis verdienen oftmals abzüglich all ihrer notwendigen Kosten, um den Praxisbetrieb aufrechterhalten zu können, weniger als ein im Krankenhaus angestellter Arzt.
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