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Der Bürokaufmann/ die Bürokauffrau

Mit dem Abschluss als Bürokaufmann kann man dann in der Regel in jedem Wirtschaftszweig innerhalb seines Ausbildungsberufes arbeiten, und sich selbstverständlich mit längerer Betriebszugehörigkeit, Fleiß und weiteren Fortbildungen für höhere Positionen qualifizieren.

Der Bürokaufmann erlernt in der Ausbildung den Umgang mit dem PC und den gängigen Programmen, kaufmännische Grundsätze, Buchführung, Regeln des Schriftverkehrs, das Zehnfinger-Schreibsystem, und selbstverständlich viele weitere Kenntnisse, die immer abhängig sind vom Ausbildungsbetrieb und den dortigen, kaufmännischen Vorgängen. Bürokaufleute können sich nach der Ausbildung als Sachbearbeiter bewerben, für die Buchhaltung, in der Personalabteilung, oder für die Verwaltung einzelner Bereiche innerhalb einer Firma.

Bürokaufleute können in allen Wirtschaftszweigen eine Anstellung finden, aber auch auf Behörden und Ämtern. Englisch wird während der Ausbildung unterrichtet, bessere Chancen im Beruf hat man als Bürokaufmann jedoch grundsätzlich, wenn man nach der Ausbildung zusätzliche Weiterbildungen absolviert, zum Beispiel in Business-Englisch, denn ohne entsprechende Wortgewandtheit im Englischen kommt der Bürokaufmann in der heutigen Zeit gar nicht mehr durch sein Berufsleben. Die meisten Firmen und gerade größere Unternehmen haben wichtige Geschäftspartner im Ausland, und die allgemeine Umgangssprache mit diesen ist dann in der Regel Englisch.

Den Weiterbildungsmöglichkeiten für Bürokaufleute sind praktisch keine Grenzen gesetzt, und damit bestehen auch innerhalb größerer Unternehmen grundsätzlich Aufstiegsmöglichkeiten. Bürokaufleute mit langjähriger Berufserfahrung können durchaus zum Abteilungsleiter aufsteigen, oder andere Führungspositionen besetzen.

Das Einkommen eines Bürokaufmanns ist immer abhängig vom Status seiner Berufserfahrung und seiner Zusatzqualifikationen. Das Einstiegsgehalt des Bürokaufmanns ist von daher grundsätzlich niedriger als das Gehalt eines Bürokaufmannes mit fünf Jahren Berufserfahrung oder zehnjähriger Firmenzugehörigkeit. Ein Gehaltsvergleich ist von daher sehr sinnvoll, denn auch wenn man mit vergleichsweise geringem Gehalt als Berufsanfänger in diesen Beruf einsteigt, sollte es natürlich nicht für die nächsten 20 Jahre in der vereinbarten Höhe bleiben, und vor allem sollten sich in der Entwicklung des Gehalts Fortschritte zeigen, wenn Weiterbildungen absolviert werden. Grundsätzlich sollte man regelmäßig Gehaltsvergleiche durchführen – und eventuell das Gespräch mit den Vorgesetzten gesucht werden, um ein höheres Gehalt zu besprechen.