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Was verdient ein Filialleiter?
Filialleiter ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Position, die man nach erfolgreicher Ausbildung bei stetiger Weiterbildung und jahrelanger Berufserfahrung erreichen kann. In vielen Branchen ist es Usus, dass es ein Unternehmen gibt, aber viele kleinere Filialen. Das betrifft zum Beispiel Banken, aber auch Supermärkte, Modeketten, Baumärkte, und viele Branchen mehr.
Als Filialleiter eines Supermarktes ist man der Vorgesetzte über das gesamte Verkaufspersonal, das heißt zuständig für die Einteilung des Personals, so dass alle Schichten abgedeckt sind, aber dem Filialleiter obliegt auch die Abrechnung, die Verantwortung über die erzielten Tageseinnahmen, die Bestellungen, die Wareneingänge und auch die Sauberkeit und Ordnung in der Supermarktfiliale. Der Filialleiter führt auch Personalgespräche und trifft Entscheidungen über Einstellungen von Personal, bekommt aber nur eine gewisse Menge an Personal zur Verfügung gestellt, das effizient geplant werden muss. Ist also für einen Supermarkt von der Hauptfiliale ermittelt worden, dass zum Beispiel sechs Vollzeitstellen und zwei Teilzeitstellen eingehalten werden müssen, so darf er darüber hinaus niemanden einstellen. Das vorhandene Personal muss also effizient eingesetzt werden. Als direkter Vorgesetzter klärt der Filialleiter auch Schwierigkeiten im Team. Ähnlich gestaltet sich diese Tätigkeit bei Filialleitern von Modeketten oder Baumärkten, in der Regel unterscheidet sich die Tätigkeit nur durch die Art der Waren, die verkauft werden. Auch Filialleiter von Banken tragen die endgültige Verantwortung für alle Geschehnisse im Betrieb, müssen für einen reibungslosen Ablauf sorgen und Probleme innerhalb des Teams klären, sowie Personalentscheidungen treffen.
Zum Filialleiter steigt man mit den Jahren auf, sofern man sich als hierzu geeignet beweist. Ein Einzelhandelskaufmann zum Beispiel kann nach einigen Jahren Berufserfahrung im erlernten Beruf, und vor allem nach guter Führung im Unternehmen, zum Filialleiter aufsteigen.
Der Beruf erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, und eine sehr hohe Einsatzbereitschaft, denn als direkter Vorgesetzter ist der Filialleiter auch Ansprechpartner für alles, was den reibungslosen Geschäftsbetrieb betrifft, unter Umständen sind auch Unstimmigkeiten mit Kunden zu regeln. Die Bereitschaft, notwendige Überstunden zu leisten, wird vorausgesetzt, und selten erhält der Filialleiter diese Überstunden ausbezahlt, es sei denn, sie übersteigen ein bestimmtes Maß, von dem das Unternehmen einfach ausgeht, dass es ein Filialleiter zu leisten hat.
Das Einkommen als Filialleiter ist nicht nur branchenabhängig – es versteht sich in der Regel von selbst, dass der Filialleiter einer Bank ein höheres Einkommen erzielt als der Filialleiter eines Supermarktes. Die Gehälter der Filialleiter innerhalb der gleichen Branche variieren auch je nach Art des Unternehmens, sowie regional und bundeslandabhängig. Ein Gehaltsvergleich ist grundsätzlich nur innerhalb der eigenen Branche und Region möglich. In vielen Unternehmen ist das Gehalt des Filialleiters auch tariflich geregelt.
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