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Gehalt des Informatikers
Die Bezeichnung „Informatiker“ ist eine geschützte Berufsbezeichnung und bezieht sich immer auf die akademische Grundlage, die an einer Hochschule oder einer Fachakademie erworben wurde und mit einer staatlichen Prüfung, dem Diplom, das Studium beendet. Es besteht die Möglichkeit, nach abgeschlossenem Informatik-Studium noch den Titel des Ingenieurs zu erwerben.
Informatiker arbeiten vorwiegend in Rechenzentren von Banken oder größeren Unternehmen. Dort betreuen sie die gesamte Datenverarbeitung im Unternehmen, kümmern sich um die Administration des Netzwerkes im Unternehmen, richten Accounts ein, löschen diese wieder wenn Mitarbeiter ausscheiden. Informatiker kümmern sich um die Sicherheit des unternehmenseigenen Rechenzentrums nach außen hin oder von außen. Sie entwickeln oftmals auch firmeneigene Software, sind verantwortlich für Internetseiten des Unternehmens oder für die unternehmensinterne Kommunikation, entwickeln die Oberfläche und die Funktionsweisen des Intranets und so weiter.
Oftmals sind Informatiker auch als Softwareentwickler in Computerfirmen beschäftigt. Sie entwickeln Programm und Anwendungen, bis hin zu Spielen. Informatiker müssen die gängigen Programmiersprachen beherrschen und stets bereit sein, neue hinzuzulernen. Im Angestelltenverhältnis sind Informatiker oftmals sehr hoch bezahlte Fachleute.
Informatiker sind jedoch auch häufig freiberuflich tätig, und entwickeln projektbezogene Webseiten für ihre Kunden oder geben spezielle Seminare. Die Verdienstmöglichkeiten auf dem freiberuflichen Sektor sind ebenfalls sehr gut.
Das Einstiegsgehalt eines Informatikers ist grundsätzlich das Gehalt, das zunächst bei Einstieg in den Beruf gezahlt wird, also direkt nach dem abgeschlossenen Studium. Mit den Jahren der Betriebszugehörigkeit steigt es. Wer sich mit einigen Jahren Berufserfahrung als Informatiker in einem neuen Unternehmen bewirbt, darf ein entsprechendes Gehalt veranschlagen, in dem die Berufserfahrung mit berücksichtigt wird. Der Verdienst eines Informatikers steigt in der Regel stetig, auch gelangen Informatiker häufig zu Führungspositionen. Eine Abteilungsleitung der IT-Abteilung eines Unternehmens bietet sich geradezu an in diesem Berufsbild.
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