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Gehälter der Rechtsanwaltsfachangestellten
Rechtsanwaltsfachangestellte sind die rechte Hand des Rechtsanwalts in allen Leistungen dem Mandanten gegenüber. Ihre Tätigkeitsfelder liegen im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Sie arbeiten vorwiegend in Rechtsanwaltskanzleien, können allerdings auch bei Wirtschaftsprüfern oder Inkassobüros als Sachbearbeiter tätig sein, sowie in Mahnabteilungen von großen Unternehmen.
Die tägliche Arbeit umfasst den Schriftverkehr mit den Mandanten, beziehungsweise den gegnerischen Parteien, allerdings ist der Schriftverkehr vorgegeben: in der Regel spricht der Rechtsanwalt den Text auf Band und dieser ist von der Rechtsanwaltsfachangestellten nach den berufsüblichen Normen aufs Papier zu bringen. Darüber hinaus empfängt die Rechtsanwaltsfachangestellte die Mandanten, kümmert sich um den Zahlungsverkehr, versendet die Post, übernimmt die Ablage und verwaltet die Termine. In der theoretischen Ausbildung in der Berufsschule werden während der Ausbildung nicht nur die kaufmännischen Grundlagen dieses Berufes vermittelt, sondern auch juristische Grundkenntnisse, über die in diesem Beruf einfach verfügt werden muss, um so weit wie möglich selbstständig arbeiten zu können.
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in Rechtsanwaltskanzleien relativ wenig. Hat man jedoch das Glück, für eine große Kanzlei arbeiten zu können, ist es durchaus möglich zur Büroleitung aufzusteigen, was sich dann selbstverständlich im Gehalt bemerkbar macht. In der Großstadt liegen die Verdienstmöglichkeiten für Rechtsanwaltsfachangestellte selbstverständlich höher. Grundsätzlich dient eine Gehaltstabelle als Grundlage, jedoch werden regionale Unterschiede hier berücksichtigt. Die Gehälter für Rechtsanwaltsfachangestellte sind nicht besonders hoch angesiedelt, die Weiterbildungsmöglichkeiten jedoch sind äußerst facettenreich und ermöglichen auf jeden Fall ein berufliches Fortkommen, wenn man nicht gerade darauf besteht, am Wohnort zu arbeiten, sondern sich vielleicht auch mal in der Großstadt bei Kanzleien mit mehreren Partnern oder sogar im europäischen Ausland umzusehen. Fremdsprachen sind grundsätzlich von Vorteil.
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